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Drucken Top Mitteilung von AFVD vom 18.09.2014

Flag WM: Flagfootball Nationalmannschaft erspielt sich Platz 6

Die Damen-Flagfootball Nationalmannschaft belegte vergangene Woche mit dem 6. Platz auf der Weltmeisterschaft in Grosseto (Italien) erstmals einen Platz in der oberen Hälfte des Teilnehmerfeldes. Erstmals nahmen an einer Flagfootball Weltmeisterschaft bei den Damen 14 Teams teil. In Schweden waren es mit 12 und in Canada mit 10 Teams deutlich weniger.
Folgen wird zunächst ein kurzer Reisebericht bevor die Coaches eine kurzes Resümee ziehen.

Reisebericht:
Dienstag (09.09.2014):
Erst am Abend kamen die letzten Teammitglieder am Hotel in Grosseto an. Die Eröffnungsfeier war bereits in Gange. Der Tag für die Spielerinnen wurde nicht mehr lang, da am nächsten Tag um 09:15 Uhr der erste Gegner auf der Liste stand.

Mittwoch (10.09.2014):
Um 06:45 Uhr wurden die Spielerinnen geweckt. Anschließend ging es zum Frühstück ins Hauptgebäude des 4-Sterne-Hotels. Um 08:15 Uhr fuhr der erste Shuttle Richtung Stadion, genannt „Zitadelle“, ab. Der erste Gegner hieß Panama und war Team Deutschland aus Videos und „Ready Sheets“ gut bekannt. Doch das Spiel verlief zu Beginn sehr stockend und die Defense hielt Team Deutschland im Spiel. Beide Angriffsreihen schienen noch nicht anwesend zu sein. Die Offense um Quarterback Stefanie Thiele fand jedoch dann etwas schneller ins Spiel und so konnte das Spiel gegen den vorher als etwas schwächer eingeschätzten Gegner 31:26 gewonnen werden. Panama belegte bei der Weltmeisterschaft 2012 noch den letzten Platz.
Kurze Zeit später, um 11:45 Uhr, stand Israel auf dem Plan. Israel ist der häufigste Gegner der deutschen Nationalmannschaft. Sie treffen jedes Jahr auf dem Big Bowl in Walldorf und bei den Meisterschaften aufeinander. Man kennt sich daher gut und besonders die Defense, um Defense Captain Julia Kämpfe, zeigte sich top vorbereitet. Sechs Interceptions, davon fünf in der ersten Halbzeit, führten schnell zum 25:06 Halbzeitstand. Team Deutschland hatte das Spiel von vornherein fest im Griff und so entschieden sich die Coaches, an ihrer „Zeitkontrolle“ zu arbeiten. Nur noch sichere Pässe oder Läufe auf Seiten der Offense und eine verhalten spielende Defense, führten zum 31:21 Sieg für Team Deutschland.
Um 18:00 sollte das nächste Spiel starten. Als Gegner stand Brasilien auf dem Zeitplan. Zehn Minuten vor Anpfiff jedoch kam es zu einem plötzlichen Gewitter über dem Spielfeld. Knapp drei Stunden war nicht sicher, wann das Spiel gespielt werden würde. Erst nach dem Abendessen erfuhr das Team von Headcoach Chris Kämpfe, dass sie um 22:30 Uhr des selbigen Tages gegen Brasilien antreten dürften. Die Spielfelder waren zu diesem Zeitpunkt eine reine Schlammwiese und Wasserpfütze. Unter diesen Bedingungen war es fast eine Lotterie, aber das Spiel konnte sicher 26:12 gewonnen werden. Das späte Spiel jedoch lies es nicht zu, am selbigen Abend sich auf den nächsten Gegner Frankreich vorzubereiten. Für die Spielerinnen war der erste Spieltag ein sehr anstrengender Tag.

Donnerstag (11.09.2014):
Der Morgen verlief wie bereits einen Tag zuvor. Um 09:15 Uhr sollte Team Deutschland zunächst mit Frankreich gegen den Vizeeuropameister 2013 und Drittplatzierten der WM 2012 spielen. Ein erneutes Unwetter führte jedoch zur Verschiebung des Spieles um eine Stunde. Es war ein Spiel der Angriffsreihen. Die Defense um DC Maximilian Groß fand keine Mittel und Wege die französische Offense zu stoppen. Besonders Receiver und Safety Elisa De Santis Bonneteau machte es Team Deutschland sehr schwer. Kurz vor der Halbzeit hatte Deutschland jedoch das Momentum auf seiner Seite. Eine Interception ergab die Möglichkeit, erstmals in Führung zu gehen. Zwei Meter vor der Endzone lief jedoch die Zeit ab. Auch der erste Drive nach der Halbzeit konnte nicht in Punkte verwandelt werden und so zog Frankreich 48:32 davon.
Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen Spanien. Die erste Unbekannte des Turnieres, da Spanien ein Neuling auf den Meisterschaften war. Die Ergebnisse ließen jedoch einen starken Gegner vermuten. Knappe Niederlagen gegen die USA und Frankreich waren Auslöser für diese Einschätzung. Doch die Spanier konnten diesem Eindruck nicht lange standhalten. Deutschland gewann souverän mit 35:00.
Quervergleiche sind im Football schwer, das weiß man. Im Flagfootball sind sie jedoch fast unmöglich. Die USA, die in allerletzter Sekunde gegen Spanien gewann war nun der letzte Gegner. Die Coaches erwarteten dennoch eine Topmannschaft. Und so war es auch. Offensiv etwas einfallslos, konnten die Amerikaner dennoch drei Mal in die Deutsche Endzone gelangen. Deutschland gelang dies nur 2 Mal. Das knappe 13:18 Ergebnis lies die Coaches nach einigen fatalen Fehlentscheidungen etwas nervös werden. Zum Beispiel kniete der amerikanische Quarterback in ihrer Endzone mit dem Ball ab, stand erneut auf und warf den Ball für einen neuen ersten Versuch. Es gab hier leider keinen Safety und somit Ballbesitz für die deutsche Mannschaft.
Die Vorrunde war beendet und Deutschland war in den Playoffs. Team Deutschland belegte in der Vorrunde mit 168 erzielten Punkten und 125 bekommen Punkten die fünftbeste Offense und sechstbeste Defense. Mexiko hatte mit 245 in der Vorrunde die beste Offense und mit 67 Punkten einen Punkt hinter Kanada und den USA die drittbeste Defense.

Freitag (12.09.2014):
Der erste Gegner in den Playoffs hieß Mexiko. Mexiko war der amtierende Weltmeister und somit war allen Beteiligten klar, dass dieses Spiel kein Selbstgänger werden würde. Vor dem Spiel lief man die Spielzüge der mexikanischen Offense durch, da Mexiko eine sehr untypische Offense spielt. Im Spiel selbst hatte Deutschland im Endeffekt kein Wort mitzureden. Die Nervosität vor dem Spiel ließ die Receiver erstmals im Turnier kalte Hände bekommen. Die Zuteilung in der Defense waren stets richtig nur waren die Spielerinnen durch die besondere mexikanische Offense mental immer Bruchteile von Sekunden zu langsam. Das Spiel ging mit 13:48 deutlich verloren. Deutschland war nun raus aus dem Rennen um die vorderen 4 Plätze und somit hieß es sich den nächstbesten Platz zu ergattern.
Der Gastgeber Italien war der Qualifikationsgegner für das Platzierungsspiel um Platz 5. Auch Italien war Team Deutschland bestens bekannt. Sowohl die Offense als auch die Defense ließen in diesem Spiel keine Zweifel an ihrem Willen, um Platz 5 spielen zu dürfen. So gewann Team Deutschland souverän und verdient mit 40:07.
Und wieder war es Frankreich. Frankreich gewann gegen Panama und war nun der Gegner im Spiel um Platz 5. Deutschland zeigte sich defensiv deutlich stärker als im Hinspiel und ließ nur noch 21 (im Vergleich 41 Punkte in der Vorrunde) zu. Die Offense jedoch kam nicht richtig ins Spiel und schaffte es nur zwei Mal in die französische Endzone. Das Spiel ging 12:21 verloren.


Reümees der Coaches:
Headcoach und Offense Coordinator Chris Kämpfe:
“Im Großen und Ganzen bin ich mit dem sechsten Platz zufrieden, auch wenn dieser nicht unbedingt die starke Leistung der Damen wiederspiegelt. Der schwierigste Gegner waren letztendlich wir selbst, hier gilt es bis zur nächsten Meisterschaft aus den Fehlern zu lernen und Mental gestärkt hervorzugehen. Die WM hat gezeigt, dass wir mit den besten Teams mithalten können. Da bekanntlich nach der WM vor der EM ist, heißt es bereits jetzt die TryOuts und Trainingslager zu planen, um für 2015 bestens auf die Europameisterschaft vorbereitet zu sein.“
Defense Coordinator Maximilian Groß:
“Mit dem sechsten Platz bin ich durchaus zufrieden. Der sechste Platz auf der WM zeigt eine deutliche Steigerung zum vorletzten Platz auf der Europameisterschaft 2013. Ich bin weiterhin davon überzeugt, dass wir mit weiterer harter Arbeit und weiterer Entwicklung im Bereich Flagfootball in den nächsten zwei bis vier Jahren die erste Medaille mitbringen werden. Selbst wenn man gegen die USA nur knapp verloren hat, werden die oberen fünf Teams immer extrem schwer zu spielen sein. Die nächsten Nationen, die wir uns schnappen wollen werden Österreich und Frankreich sein.“


Für mehr Informationen rund um das Team Deutschland und die Weltmeisterschaft in Italien
https://www.facebook.com/flagfootballgermany
http://www.italyffwc2014.com/

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